Wie ich ja bereits in einem vorherigen Blogeintrag geschrieben habe, habe ich den Bridge Climb auf der Sydney Bridge mitgemacht.
Wie unschwer auf den Bildern zu erkennen ist, war das wirklich eine coole Aktion und hat jede Menge Spaß gemacht. Ich hatte die Discovery Tour gebucht. Bei dieser Tour läuft man durch das Innere der Brücke. Im Grunde startet man unterhalb der Straße. Läuft unter der Straße einige Meter weiter und steigt dann einige Treppen hinauf bis man sich auf Höhe der Straße befindet. Unser Guide meinte bloß wir sollen, wenn wir uns zwischen den Fahrbahnen befinden, bloß kein Taxi versuchen anzuhalten
Nachdem wir nun auf Höhe der Fahrbahn waren, ging es dann noch ein Stückchen weiter hinauf bis wir dann in der Mitte der Brücke standen und die wunderbare Aussicht auf Sydney genießen durften. Dort oben war es wirklich sehr windig (laut Wetterbericht sollte es Böen von 50-60 km/h geben). Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass wir das auf jeden Fall hatten. Unser Guide hat uns mehrere Male als Windschutz verwendet wenn er was erzählen wollte. Die Mitte der Brücke hat eine Höhe von 143m wenn ich mich noch richtig erinnere. Der Ausblick von dort oben war wirklich beeindruckend. Nur schade, dass man keine Kamera mitnehmen durfte. Aber leider sind auf der Brücke keinerlei persönlichen Gegenstände erlaubt. Da die Gefahr zu groß ist das diese hinunterfallen können und einen Unfall verursachen. Wenn es auf der Brücke dann wirklich mal kracht, dauert es keine 15 min und die komplette Innenstadt steht still (Ich hab es nicht ausprobiert aber ich glaube den Wert da doch wahnsinnig viele Autos über die Brücke fahren).
Nun noch schnell ein paar Worte zur Vorbereitung für den Bridge Climb. Als Erstes mussten wir einen Wisch unterschreiben, dass wir körperlich den Anforderungen entsprechen und über so eine lange Zeit laufen können. Danach kam noch ein Alkoholtest. Wer mehr als 0,5 Promille hat darf nicht klettern und kann direkt wieder nach Hause gehen. Als nächstes wurden wir in schicke Overalls gesteckt und haben noch eine super styliche Regenhose bekommen. Dann ging es durch den Metalldetektor wie am Flughafen um eben zu prüfen das alle persönlichen Gegenstände abgelegt wurden. Der nächste Schritt war das Anlegen des Sicherheitsgurt gefolgt vom “Shopping”. Jeder wurde noch mit allem Möglichen ausgestattet was man vielleicht so gebrauchten kann
Als erstes gab es Handschuhe. Diese wurden an den Overall geklippt damit diese nicht runterfallen können. Danach wurde für die Kopfbedeckung gesorgt. Je nach Wetter konnte man zwischen Sonnenmütze oder Wollmütze wählen. Auch diese wurden wieder am Overall festgeklippt. Danach gab es noch ein Taschentuch für die emotionalen Momente auf der Brücke
Diese hatten am einen Ende eine Gummischlaufe, so dass diese am Handgelenk fixiert werden konnten. Danach haben wir noch 2 Pakete bekommen die hinten am Sicherheitsgurt befestigt wurden. In dem einen Paket befand sich eine Regenjacke und im Anderen eine Flees-Jacke. Diese waren auch speziell konstruiert für den Bridge Climb. Man musste die Pakete nämlich nicht vom Gürtel lösen wenn man diese anziehen wollte. So das auch diese nicht runterfallen können weil die ganze Zeit mit dem Overall verbunden. Bevor es dann wirklich losging wurden wir noch mit Empfängern ausgestattet das wir den Guide verstehen können. Das spezielle an den Kopfhörern war das diese nicht auf das Ohr gesetzt werden sondern davor. Die Kopfhörer arbeiten über Vibration. Was wirklich gut funktioniert aber die ersten Minuten doch sehr komisch und ungewohnt war.
So nun aber genug vom Bridge Climb. Am Ende der Tour gab es dann noch ein Ticket für den Pylon Lookout. Man kann in einem der Brückentürmer hochgehen und hat von dort einen ähnlich spektakulären Ausblick auf Sydney. Hier darf man auch Fotografieren was ich dann auch getan habe.
Nach dem Pylon Lookout bin ich dann noch etwas in die City gelaufen und hab dort noch einige Fotos gemacht.
Und auch wieder einige Panoramas
Cheers,
Daniel