Letzter Tag in Sydney

24 10 2009

So nun hab ich es geschafft. Mein Bericht über meinen letzten Tag in Sydney ist dieser hier.

Am letzten Tag war das Wetter zum Glück nochmal richtig schön, so dass ich einiges Unternehmen konnte. Zuerst einmal habe ich eine Jet Boat Tour mitgemacht. Das war wirklich eine coole Erfahrung. Bevor man ins Boot steigt wird man mit Regencapes ausgestattet. Elektronische Geräte und andere Sachen die nicht nass werden sollen, nimmt man lieber nicht mit an Bord. Das Boot war sehr schnell unterwegs, was schon sehr spaßig war. Mit solch einem Tempo durch den Hafen von Sydney zu düsen war prima. Dann kamen aber noch die Einlagen des Fahrers hinzu. 270° Wenden, coole Jumps über die Wellen von anderen Booten und jede Menge Manöver um entweder andere Boote oder uns mit Wassernebel “einzuseifen”. Nach ca. 30min war es dann auch schon wieder vorbei. Viel zu kurz. War auf jeden Fall wirklich super und hat Spaß gemacht. Aber man wird trotz Regencaps doch relativ nass 😉

So nachdem ich dann wieder getrocknet war, hab ich mich auf den Weg zum Sydney Skytower gemacht. Schließlich wollte ich noch die super Aussicht von dort oben genießen. Außerdem habe ich vom Skywalk gelesen. Den ich dann auch gemacht habe. Der Skywalk ist wirkliche eine nette Sache. Man wird ähnlich wie beim Bridge Walk in einen Overall gesteckt und muss danach durch den Metalldetektor (keine persönlichen Gegenstände erlaubt). Auch hier wurde wieder ein Alkoholtest durchgeführt. Zuletzt bekommt man noch einen schicken Gurt umgelegt. Danach klickt man sich in die vorgesehenen Halterungen ein und ist somit gut gesichert. Dann geht in 260m Höhe raus aus dem Turm. Ja man befindet sich komplett im freien, was wirklich eine interessante Erfahrung ist in der Höhe war. Im Grunde macht man einen Rundgang um den kompletten Turm. Hier hat man wirkliche einen sehr guten Blick über Sydney. An diesem Tag war die Sicht so gut das wir bis zu den Blue Mountains schauen konnten. Als Höhepunkt hat der Skywalk noch 2 gläserne Plattformen. Eine ist fest die andere kann über eine Hydraulik-System ausgefahren werden. Wirklich super einen Blick durch den “Fußboden” aus dieser Höhe zu haben. Nachdem die Tour vorbei war hab ich mir noch meine Kamera gepackt und hab einige Bilder gemacht dich ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte. Leider hatte ich hier wieder eine wirklich dreckige Glasscheibe vor der Linse was auf einigen der Bilder doch zu erkennen ist.

Den Rest des Tages bin ich noch ein bisschen in Sydney rumgelaufen aber nicht mehr sehr lang. Am nächsten Tag ging es dann mit der Maschine um 6:45 Uhr zurück nach Melbourne. Daher könnt ihr euch ausmalen wann ich aufstehen musste 😉

 

Und noch ein 360° Panorama von Sydney:

Sydney-360

Fazit: Sydney ist wirklich eine schöne Stadt. Aber meiner Meinung nach ist Sydney sehr touristisch und wirklich gut zum Urlaub machen. Leben wollen würde ich dort aber glaube ich dauerhaft nicht. Da ist Melbourne doch einfach besser für geeignet. Und wie ich von einigen Kollegen gehört habe, bin ich nicht der einzige der diese Meinung teilt 😉

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Tour zu Bondi Beach

22 10 2009

So nun bin ich beinahe bei den letzten Bildern von Sydney angekommen. Diese hier und dann steht noch ein weiterer Tag aus.

An diesem Tag (der Samstag des 2. Wochenendes in Sydney) hatte ich mir eigentlich vorgenommen die Route des Bondi Explorer (Buslinie die nach Bondi fährt) abzulaufen. Doch ich musste schon nach einiger Zeit feststellen das die Km-Angaben die ich zu dieser Route gelesen hatte sehr untertrieben waren. Daher entschied ich mich mit Variationen die Tour durchzuführen und aufgrund der Länge etwas abzukürzen.

Meine Strecke lief daher anfangs am Wasser entlang und führte mich dann landeinwärts zum Bondi Beach. Von dort aus bin ich dann weitergelaufen bis zum Gap (Einfahrt in den Hafen von Sydney).

Auch diese Tour hat sich wieder wirklich gelohnt, ich hab viel Schönes gesehen und auch einige netten Fotos gemacht. Nur gut das ich das ganze wieder zu Fuß bewältigt habe. Wäre ich mit dem Bondi Explorer gefahren, so wären mir einige wirklich gute Motive nicht vor die Linse gekommen.

Ich geb zu es war eine anstrengende Tour, aber ich war ja vom letzten Wochenende schon einiges gewohnt. Nach ca. 7-8h bin ich dann in eine Fähre gestiegen um nicht noch alles wieder nach Hause laufen zu müssen.

Ich hatte an diesem Tag meinen GPS-Tracker an. Hab ihn aber erst angeschaltet nachdem ich zur Oper gelaufen war. Und der Schluss meiner Tour fehlt leider auch. Da hat der Akku dann leider schlapp gemacht. Aber ein Großteil der Strecke ist zu sehen.

Wer will kann sich hier die KML-Datei für Google Earth herunterladen….

So und nun noch die Bilder:

Und die Panoramas:

Sydney_Habour_2

Bondi_1

Bondi_2

Sydeny_Skyline

Sydney_Beach

Sydney_Habour_1

Cheers,

Daniel 





Bridge Climb – Pylon Lookout & Innenstadt

17 10 2009

Wie ich ja bereits in einem vorherigen Blogeintrag geschrieben habe, habe ich den Bridge Climb auf der Sydney Bridge mitgemacht.

Wie unschwer auf den Bildern zu erkennen ist, war das wirklich eine coole Aktion und hat jede Menge Spaß gemacht. Ich hatte die Discovery Tour gebucht. Bei dieser Tour läuft man durch das Innere der Brücke. Im Grunde startet man unterhalb der Straße. Läuft unter der Straße einige Meter weiter und steigt dann einige Treppen hinauf bis man sich auf Höhe der Straße befindet. Unser Guide meinte bloß wir sollen, wenn wir uns zwischen den Fahrbahnen befinden, bloß kein Taxi versuchen anzuhalten 😉

Nachdem wir nun auf Höhe der Fahrbahn waren, ging es dann noch ein Stückchen weiter hinauf bis wir dann in der Mitte der Brücke standen und die wunderbare Aussicht auf Sydney genießen durften. Dort oben war es wirklich sehr windig (laut Wetterbericht sollte es Böen von 50-60 km/h geben). Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass wir das auf jeden Fall hatten. Unser Guide hat uns mehrere Male als Windschutz verwendet wenn er was erzählen wollte. Die Mitte der Brücke hat eine Höhe von 143m wenn ich mich noch richtig erinnere. Der Ausblick von dort oben war wirklich beeindruckend. Nur schade, dass man keine Kamera mitnehmen durfte. Aber leider sind auf der Brücke keinerlei persönlichen Gegenstände erlaubt. Da die Gefahr zu groß ist das diese hinunterfallen können und einen Unfall verursachen. Wenn es auf der Brücke dann wirklich mal kracht, dauert es keine 15 min und die komplette Innenstadt steht still (Ich hab es nicht ausprobiert aber ich glaube den Wert da doch wahnsinnig viele Autos über die Brücke fahren).

Nun noch schnell ein paar Worte zur Vorbereitung für den Bridge Climb. Als Erstes mussten wir einen Wisch unterschreiben, dass wir körperlich den Anforderungen entsprechen und über so eine lange Zeit laufen können. Danach kam noch ein Alkoholtest. Wer mehr als 0,5 Promille hat darf nicht klettern und kann direkt wieder nach Hause gehen. Als nächstes wurden wir in schicke Overalls gesteckt und haben noch eine super styliche Regenhose bekommen. Dann ging es durch den Metalldetektor wie am Flughafen um eben zu prüfen das alle persönlichen Gegenstände abgelegt wurden. Der nächste Schritt war das Anlegen des Sicherheitsgurt gefolgt vom “Shopping”. Jeder wurde noch mit allem Möglichen ausgestattet was man vielleicht so gebrauchten kann 😉 Als erstes gab es Handschuhe. Diese wurden an den Overall geklippt damit diese nicht runterfallen können. Danach wurde für die Kopfbedeckung gesorgt. Je nach Wetter konnte man zwischen Sonnenmütze oder Wollmütze wählen. Auch diese wurden wieder am Overall festgeklippt. Danach gab es noch ein Taschentuch für die emotionalen Momente auf der Brücke 😉 Diese hatten am einen Ende eine Gummischlaufe, so dass diese am Handgelenk fixiert werden konnten. Danach haben wir noch 2 Pakete bekommen die hinten am Sicherheitsgurt befestigt wurden. In dem einen Paket befand sich eine Regenjacke und im Anderen eine Flees-Jacke. Diese waren auch speziell konstruiert für den Bridge Climb. Man musste die Pakete nämlich nicht vom Gürtel lösen wenn man diese anziehen wollte. So das auch diese nicht runterfallen können weil die ganze Zeit mit dem Overall verbunden. Bevor es dann wirklich losging wurden wir noch mit Empfängern ausgestattet das wir den Guide verstehen können. Das spezielle an den Kopfhörern war das diese nicht auf das Ohr gesetzt werden sondern davor. Die Kopfhörer arbeiten über Vibration. Was wirklich gut funktioniert aber die ersten Minuten doch sehr komisch und ungewohnt war.

So nun aber genug vom Bridge Climb. Am Ende der Tour gab es dann noch ein Ticket für den Pylon Lookout. Man kann in einem der Brückentürmer hochgehen und hat von dort einen ähnlich spektakulären Ausblick auf Sydney. Hier darf man auch Fotografieren was ich dann auch getan habe.

Nach dem Pylon Lookout bin ich dann noch etwas in die City gelaufen und hab dort noch einige Fotos gemacht.

 

Und auch wieder einige Panoramas 😉

 Sydney_Harbour_2

Sydney_Harbour_3

Cheers,

Daniel





Sydney @ Night

15 10 2009

Heute will ich hier nicht viel Texten. Aber die Bilder will ich euch nicht länger vorenthalten.

Ich finde die Bilder die ich in Sydney bei Nacht gemacht habe extrem gelungen. Hierbei handelt es sich wirklich um unveränderte Aufnahmen. Kein HDR, keine Bildbearbeitung einfach aufgenommen und hochgeladen. Ich hab zwar mit HDR rumgespielt aber die Originale haben mir einfach am Besten gefallen. Also viel Spaß mit Sydney @ Night.

Cheers,

Daniel





Darling Harbour & die nähere Umgebung

14 10 2009

An einem der nächsten Tage war ich dann mal wieder mit der Kamera unterwegs. Da ich tagsüber arbeiten musste blieb mir nur der Nachmittag.

Daher hab ich Darling Harbour digitalisiert. Darling Harbour war ungefähr 10 min. zu Fuß vom Apartment entfernt und somit sehr gut zu erreichen. Ich hab mich an diesem Tag bei schönstem Sonnenschein auf den Weg gemacht. Das Wetter war wirklich klasse. Es war so warm das ich mal nur im T-Shirt unterwegs sein konnte. Aber auch an diesem Tag wurde ich mal wieder nicht enttäuscht was den australischen Regen angeht. Ich war einige Zeit unterwegs, als sich der Himmel dann wieder innerhalb von Minuten zugezogen hatte. Es fing mit einem leichten Nieselregen an. Ich dachte mir, wie ich es von Melbourne gewohnt bin, 15 min. warten dann wird schon wieder alles vorbei sein. Doch leider ist das Wetter in Sydney nicht wie in Melbourne. Der Regen wurde immer stärker und stärker. Ich hatte mir daher eine Treppe als Unterschlupf gesucht.

Nach einiger Zeit im Regen wurde ich dann für meine Warten belohnt. Ich hatte plötzlich einen schönen Regenbogen genau vor meiner Nase. Leider sind die Bilder zum Teil etwas schief geworden. Das Fotografieren mit einer Hand und das halten des Regenschirms mit der Anderen ging doch nicht so gut. Den Regenschirm habe ich gebraucht da es unter der Treppe nach einiger Zeit doch immer feuchter geworden ist.

Nachdem ich die Bilder dann im Kasten hatte konnte ich es kaum glaube was ich dann zu sehen bekam. Neben dem Regenbogen den ich bereits abgelichtet hatte gesellte sich noch ein Zweiter. Dieser war leider nur sehr kurz zu sehen und leider nicht so kräftig wie der Andere. Nichts desto trotz ist es ein ganz nettes Bild geworden.

DSC_0239 DSC_0241

Aber nun genug von den Wetterkapriolen in Sydney. Schaut euch doch einfach noch die restlichen Bilder an…

 

Da ich doch relativ lange im Regen gewartet habe und es draußen dann auch schon anfing dunkel zu werden. Konnte ich auch einige Aufnahmen bei Dämmerung machen. Leider hatte ich mein Stativ im Apartment gelassen und so musste eben ein Tisch am Hafen herhalten 😉

Die Bilder hab ich dann zu HDR’s verarbeitet:

HDR_Sydney Harbour Bridge HDR_Darling_Island

Und auch an diesem Tag konnte ich es nicht lassen und habe einige Panorama Bilder angefertigt.

Sydney_darling_harbour2

Sydney_darling_harbour

Cheers,

Daniel





7 Bridges Walk

13 10 2009

So als ich am Sonntag dann aufgestanden bin wurde ich mit einem ähnlich regnerischen Wetter wie am Tag zuvor begrüßt. Aber ich wollte nicht schon wieder arbeiten. Daher hab ich mich entschieden eine kleine Tour zur Sydney Bridge und zur Oper zu starten. Da beide aufgrund der günstigen Lage des Apartments doch recht gut zu erreichen waren.

Kartenbild

 

Also bin ich dann in strömenden Regen losmarschiert in Richtung Sydney Harbour Bridge. Der Regen wurde zum Glück immer schwächer und schwächer. Als ich dann die Sydney Bridge überquert hatte dachte ich mir jetzt will ich eigentlich nicht mehr umdrehen. Jetzt hab ich schon die erste der 7 Brücken überquert und das Wetter wurde auch besser. Ich bin dann bei leichtem Regen weitermarschiert.

Nach einiger Zeit hat es dann auch komplett aufgehört. Das Wetter war zwar durchweg bewölkt aber bis auf einen Weiteren 15 min. Schauer blieb es zum Glück trocken.

Die Route die ich im Internet gefunden habe 7 Bridges Walk war mit 25 km ausgeschrieben. Aber eins kann ich sagen das müssen sehr lange km gewesen sein. Ich habe die Route auch noch an einigen Stellen erweitert. So das ich insgesamt 9h zu Fuß unterwegs war (ohne nennenswerte Pause). Als ich dann wieder zuhause war hatte ich viele neue Bilder auf der Speicherkarte meiner Kamera und einiges von Sydney gesehen. Der Tag war trotz dem Wetter echt genial.

Was auch noch sehr speziell auf meiner 7 Bridges Tour war, waren die „Bush Walks“. Hier läuft man auf einer Art Trampelpfad durch schön natürliche Waldgebiete (Spinnen & Co. inklusive). Wenn man sich auf einem “Bush Walk” befindet ist man wirklich alleine. Mir sind auf einigen gar keine Leute begegnet und auf anderen nur ein paar Wenige. Was aber nicht untypisches für Australien ist sobald man das Zentrum verlassen hat. Man befindet sich zwar noch in sehr stark besiedelten Regionen, aber auf der Straße sieht man nur sehr selten Leute. Auf den „Bush Walks“ wird dieses Phänomen natürlich noch weiter gefördert.

Die Tour war aber wirklich auch sehr anstrengend. Ich hatte am nächsten Tag doch leichten Muskelkater vom vielen laufen. Was unter anderem auch auf das auf und ab in Sydney zurückzuführen ist. Manche Stellen von Sydney haben mich stark an eine spanische Altstadt erinnert mit kleinen Gassen und steilen Straßen.

Aber nun genug der Worte schaut euch einfach einige meiner Bilder an. Einige der Bilder wirken leider nicht so gut wie in Wirklichkeit, vor allem die Straßen sehen auf den Bildern wirklich flach aus.

 

Auch an diesem Tag sind wieder Panoramabilder entstanden 😉

Sydney_Panorama_1

harbour_view

 

Cheers,

Daniel 





Sydney – Die Ankunft & der erste Tag

13 10 2009

So nun bin ich wieder in Melbourne. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit in Sydney und habe dort einiges erlebt. Ich versuche nun das Erlebte noch in den nächsten Tagen hier festzuhalten und mit Bildern zu unterfüttern. Daher gibt es alles häppchenweise 😉

So dann will ich mal mit den ersten Tagen anfangen. Ich hatte einen sehr angenehmen Flug nach Sydney bis auf die letzten 15 min. Kurz vor Sydney hatten wir einige Turbulenzen und wenn ich den Piloten richtig verstanden habe, sind wir sogar durch einen Sandsturm geflogen.

Nichts desto trotz hatte ich einen guten Flug und die letzten 15 min waren eh die besten 😉

In Sydney angekommen wurde ich mit einem schönen Regen begrüßt. Dieser Regen hat auch noch den kompletten Samstag angehalten. So das ich meinen ersten Tag in Sydney im Apartment verbracht habe. Ich habe es einfach vorgezogen ein bisschen zu arbeiten und meine Stunden dann unter der Woche wieder abzubauen.

Auch das Apartment in Sydney war wirklich super. Hier hätte ich es auch durchaus länger aushalten können.

DSC_0004 DSC_0006 DSC_0007 DSC_0008

Auch das Arbeiten wurde einem hier durch einen schönen großen Screen versüßt. Okay es ist eigentlich der Fernseher gewesen, aber kein Grund nicht mein Notebook dort anzuschließen 😉

DSC_0011

Als Fazit für den ersten Tag kann ich sagen, dass ich von Sydney nicht viel gesehen habe (außer den Weg zum Supermarkt).

Cheers,

Daniel