Rippon Lea Estate

27 11 2009

Heute hab ich mir ein altes victorianisches Haus angeschaut. Ich weiß gar nicht was ich groß dazu schreiben soll. Die Führung durch das Haus war recht gut da man einige Fakten zum Werdegang des Hauses erfahren hat. Ich wurde durch viele der Zimmer geführt. Was erschreckend war im Eingangsbereich wurde alles mit einer grauen Farbe bemalt. Naja bis dahin nichts besonderes. Aber wenn man bedenkt das der Untergrund aus Gold war und nun unter dem grau verschwunden ist, dann ist das doch erschreckend wie jemand so etwas machen kann. Und alles nur um voll im Trend zu sein. Grau war wohl mal eine Zeit lang richtig in 🙂

Das Haus ist außerdem von einer sehr schönen Gartenanlage umgeben. Dort kann man auch einige Zeit verbringen oder sogar seine Hochzeit feiern wie es ein Paar an diesem Tag getan hat. Zum Thema heiraten. In Melbourne sieht man jedes Wochenende einige Paar die sich wieder ins Unglück stürzen. Früh heiraten scheint in Australien auch voll im Trend zu liegen. Viele Leute in meinem Alter oder etwas älter sind schon wieder geschieden.

Hier kommen nun die Bilder.

 

Cheers,

Daniel

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Souvereign Hill & Ballarat

21 11 2009

Um es gleich vorwegzunehmen, das war eines der schlechtesten Wochenenden die ich bisher in Australien verbracht habe.

Ich hab mich für 1h in den Zug gesetzt und bin nach Ballarat gefahren. Von dort aus ging es dann mit dem Bus nach Souvereign Hill. Souvereign Hill ist eine kleine Stadt. Dort wird man in die Zeit des Goldrausch in Australien zurückversetzt.

Die Idee ist wirklich sehr gut und versetzt die Besucher ein bißchen in die Atmosphäre von damals. Leider ist die Umsetzung für meinen Geschmack sehr schlecht. Man zahlt nicht gerade wenig für den Eintritt. Wenn man dann aber erstmal drinnen ist muss man für fast alles nochmal etxra zahlen. In jedem Haus der kleinen Stadt befinden sich kleine Läden die den Touristen dann auch wieder das Geld aus der Tasche ziehen sollen und das auch (leider) mit Erflog tun. Im Grunde ist Souvereign Hill eine kleine Goldgruppe die durch Eintrittsgelder und die Shops in den Läden täglich gefüllt wird.

Kurz um eine rein touristische Attraktion die nur auf den Geldbeutelinhalt von uns alle aus ist und dafür nicht wirklich viel bietet.

Danach hab ich noch einen kleinen Abstecher zum See in Ballarat gemacht.Wobei ich nicht genau weiß ob man die Pfütze die aktuell vorhanden ist überhaupt noch als See bezeichnen kann / darf. Im Gunde sieht man mehr grün auf dieser Fläche wachsen als Wasser.

Schaut euch einfach die Bilder an und macht euch ein Bild davon.

 

Cheers,

Daniel





Radtour nach Mornington (70 km)

18 11 2009

Sonntag nach meiner Great Ocean Road Tour war es dann mal wieder Zeit selber sportlich aktiv zu werden. Ich habe mich dafür entschieden einfach ein Stückchen an der Küste entlang zu fahren.

Ich bin bis Mornington gefahren. Von Mornington bin ich zurück nach Frankston gefahren. Dort fährt wieder ein Zug mit dem ich dann nach Hause gefahren bin.

Was besonders abenteuerlich war, war das Fahren auf dem Highway. Aber wie alles im Melbourne, ist hier alles sehr breit und der Highway hat sogar einen Fahrrad Streifen. Ist trotzdem ein komisches Gefühl wenn die Auto mit 80 Sachen an einem vorbeipreschen.

Nach dem ich dann wieder zu Hause war habe ich mich noch spontan entschieden ins Wasser zu hüpfen. Das war vielleicht schön nach dem Radel Trip. Aber die Freude sollte nicht all zu lange anhalten. Meine erste negative Wild Life Erfahrung sollte bald folgen.

Leider hatte eine große Qualle das Bedürfnis an der selben Stelle zu schwimmen wie ich. Wovon ich natürlich nicht so sehr begeistert war, nachdem sie mich am Arm erwischt hatte. Ich hatte trotzdem sehr viel Glück da es wirklich nur ein kleine Stelle war an der mich die Qualle erwischt hat.

Naja aber ich hab es gut überstanden. Und nun noch die Bilder von der Rad Tour…

Near Frankston

Mornington

 

Für alle GPS-Track Fans gibt meine Route auch wieder zum Download. Rad Tour Track

Cheers,

Daniel





Great Ocean Road oder auch viele viele Steine…

18 11 2009

Letzte Wochenende habe ich die Great Ocean Road Tour gebucht (inklusive Helikopter Flug). Eins kann ich euch sagen wirkliche ein einmaliges Erlebnis. Die Strecke zieht sicher über viele viele Km, entlang der Küste. Leider konnten wir nur an wenigen Stellen stoppen da es ein Tagesausflug war. Ich hätte gerne an einigen Stellen gestoppt aber auf der über 600 km lange Tour hatten wir eben nicht für alles Zeit.

Damit das viele Felsen gucken nicht all zu langweilig wird. Gab es noch 2 sehr nette Stopps. Zuerst haben wir auf einem kleinen Campingplatz gehalten. Dort konnten wir dann Koalas ganz nah betrachten. Außerdem viele Papageien die einem sogar aus der Hand gefressen haben.

Der nächste Zwischenstopp war dann im Regenwald von Victoria. Auch ein sehr schöner Ort. Viele große Bäume und eben viel Grün 😉

An den 12 Aposteln von denen übrigens noch 8 stehen (unser Tourguide hat uns erklärt, dass die Berichte das es nur noch 7 sind nicht stimmen) hatte ich leider keine Zeit den “Lookout” zu besuchen da ich den Helikopter Flug gebucht hatte. Aber nach einiger Wartezeit bis ich endlich an der Reihe war, wurde ich durch einen super genialen Blick entlang der Küste über die 12 Apostel entschädigt.

War wirklich ein vollgestopfter aber super schöner Tag.

Aber seht selbst…

 

Great Ocean Road 2

Great Ocean Road 

Cheers,

Daniel





Wochenende im australischen Busch inklusive Bush Fire Area

12 11 2009

Letztes Wochenende war ich bei einem Kollegen eingeladen. Timothy hat eine Alpacca Farm im australischen Busch. Mit dem Zug braucht man über eine Stunde vom Zentrum von Melbourne. Danach geht es dann mit dem Auto weiter anders kommt man dort kaum hin.

Kartenbild

 

Wie ihr anhand der Karte sehen könnt liegt seine “Farm” ziemlich weit außerhalb. Timothy hat mich gleich für das gesamte Wochenende zu sich eingeladen. Ich bin am Fr gleich nach dem Büro mit ihm zu sich nach Hause gefahren.

Nach langer Fahrt mit dem Zug wurden wir dann auch schon von seiner Frau und seinen 2 Kids mit dem Auto erwartet. Wir sind dann noch ca. 15-20 min. mit dem Auto bis zu seinem zu Hause gefahren.

Angekommen hat er mir erst einmal einen kleinen Rundgang auf seinem Anwesend mit mir gemacht. Wirklich eine schönes Plätzchen was er dort hat. Wir hatten dann auch noch das Glück das einige Hasen direkt vor unserer Nase vorbeigehoppelt sind und wir konnten einige wilde Kängurus beim trinken an einem kleinen See beobachten. Das war schon wirklich ein tolles Erlebnis.

Timothys_Place

Seit diesem Tag weiß ich nun auch das ich Heuschnupfen habe. Wir waren keine 5 min im Freien und wir haben angefangen um die Wette zu niesen.

Danach hat mir Timothy dann noch von den Waldbränden in Melbourne etwas ausführlicher erzählt. Es ist wirklich heftig was dort letztes Jahr abgegangen ist und wohlmöglich dieses Jahr wieder passieren wird (Dieses Jahr soll noch wärmer werden).

Timothy hatte wirklich viel Glück mit seiner “Farm”. Direkt neben seinem Grundstück hat die Feuerwehr einen Weg aufgeschüttet damit das Feuer nicht auf sein Anwesend übergreifen konnte. Kurz um er hatte wahnsinnig viel Glück das sein Haus die Waldbrände unbeschadet überstanden hat. Eine Kollegin von uns hatte da weniger Glück. Sie fängt gerade an ihr neues Haus zu bauen.

Außerdem konnten wir von seiner “Farm” auf ein Dorf blicken. In diesem Dorf sind viel Menschen im Feuer gestorben. Zuerst einmal kam das Feuer wohl ziemlich überraschend und außerdem waren teilweise die Zufahrtstraßen nicht mehr zugängig, so dass eine Flucht nicht mehr Möglich war.

Das ist schon ziemlich heftig wenn man erzählt bekommt was sich dort letztes Jahr abgespielt hat. Kann man sich trotzdem kaum vorstellen.

Am Samstag stand dann Alpacca scheren auf dem Programm. Meine Aufgabe war es mit Timothy die Alpaccas einzufangen und zum Scherbrett zu bringen. Dort wurden die Alpaccas dann mit Seilen an allen Beinen fixiert und das scheren konnte beginnen. Insgesamt standen 32 Alpaccas auf dem Programm. Daher war das eine Aufgabe die bis zum späten Nachmittag gedauert hat.

War aber wirklich eine super coole und interessante Erfahrung. Das fangen ging auch weitestgehend recht gut. Eines der Männchen war aber sehr widerspenstig und wollte sich nicht fangen lassen. Zu dritt haben wir auch dieses Alpacca auf dem Scherboard fixiert. Bei den schwangeren Weibchen musste man etwas aufpassen da diese doch sehr gerne um sich gespukt haben. Aber da gibt es ein einfaches Mittel um “trocken” zu bleiben. Einfach einen Socken über den Mund stülpen und fertig.

Was wirklich beeindruckend war, war die Tatschache wie die Alpaccas nach dem scheren aussehen. Vorher richtig fett und nachher nur noch ein Strich in der Landschaft.

Aber seht selbst:

 

Am nächsten Tage haben wir dann eine Tour in Timothys Jeep unternommen. Er hat mich hauptsächlich durch die Bush Fire Areas geführt. War wirklich sehr traurig zusehen was dort alles und vor allem wie viel dort verbrannt ist. Teilweise sind die Bäume komplett verbrannt und es wächst nichts mehr. Andere Bäume sind wiederum auch komplett verbrannt und auch komplett schwarz aber an kleinen Ästen fängt das Grün wieder an zu wachsen. Wirklich ein beeindruckender Anblick.

Auf der Tour sind wir noch durch einen Nationalpark gefahren. Dort war auch stellenweise kaum was verbrannt und an anderen Stellen alles schwarz. Das kann man aber nur schwer in Worte fassen das muss man gesehen haben.

Was auch sehr krass war auf dem Weg in Richtung Nationalpark mussten wir einige Steigungen nehmen. Die Straße war auch als “4 wheel drive only” gekennzeichnet. Womit ich aber nicht gerechnet habe war das der Jeep wirklich Hitzeprobleme bekommen könnte. Auf halber Strecke mussten wir anhalten und den Motor etwas abkühlen lassen. Bei den Außentemperaturen auch gut nachvollziehbar.

So und nun noch einige wenige Bilder vom Ausflug.

 

Ihr seht dieser Blog Eintrag ist etwas länger als die meisten anderen. Lag wirklich daran das es für mich ein wahnsinnig schönes und beeindruckendes Wochenende war. Viele schön und neue Erfahrungen gemacht.

Cheers,

Daniel

P.S. Vielen Danke an Timothy und seine Familie für das super Wochenende…





Melbourne Cup Carnival

11 11 2009

Am 3.11. stand Melbourne wieder still. Am 3.11. war der Melbourne Cup auf dem Flemington Racecourse. Wir sprechen hier von einem oder sogar dem größten Pferderennen weltweit. In Victoria wurde extra für den Melbourne Cup ein Feiertag eingeführt. So haben alle die Möglichkeit das Rennen zu sehen oder sogar hinzugehen.

Wie ich erfahren habe konnte man früher auch ohne Tickets das Rennen besuchen. Die Besucherzahlen sind aber immer höher geworden so das schließlich entschieden wurde, Eintrittskarten zu verkaufen, um weiterhin für die Sicherheit garantieren zu können.

Zum Rennen selber. Ich war wirklich beeindruckt von den Pferden. Viele wirkliche schöne Pferde. Gut durchtrainiert so das man wirkliche jeden Muskel sehen kann. Die Rennen waren toll. War wirklich beeindruckend mit was für einem Tempo die Pferde über die Rennbahn preschen.

Zu den Besuchern kann man sagen das es sich ein bisschen um ein Sehen und Gesehen werden war. Jeder schmeißt sich in seine guten Klamotten (leider gibt es auch einige Ausnahmen). In der Bildergalerie findet ihr einige Bilder von Leuten.

Was viele auch gemacht haben ist den Picknickkorb und die Picknickdecke mitzunehmen. So war der Rand der Rennbahn von einer Picknickdecke neben der Anderen bevölkert.

Kurz um der Melbourne Cup war wirkliche ein schöner Tag mit einer kleiner Ausnahme. Ich hatte vergessen mich einzucremen und hab mir mal richtig schön die Nase verbrannt. Ein richtig schönes rot kann ich nur sagen 😦

Aber seht selbst. Ich hab einige Impressionen vom Melbourne Cup für euch.

 

Cheers,

Daniel





Puffing Billy

9 11 2009

Das war vielleicht ein Tag. Ich hab fast die ganze Zeit im Zug verbracht. Zuerst einmal bin ich mit dem Zug nach Richmond. Dort war dann warten auf den nächsten angesagt. Nachdem dieser dann endlich kam bin ich ca. 1h im Zug unterwegs gewesen, bis ich dann endlich in Belgrave angekommen bin. So weit vom Zentrum von Melbourne war ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht weg.

Man merkt aber gleich das man sich in einer etwas ländlicheren Gegend befindet das grün nimmt deutlich zu und die Häuser stehen immer weiter auseinander.

Damit war meine Zug Tour aber noch nicht beendet. Weiter ging es mit Puffing Billy einer alten Dampflok. Das schöne ist dies Lokomotive fährt durch einen Nationalpark. Wirklich eine schöne Tour.

Besonders lustig sind die Wagons. Man kann Hände und Füße aus dem Wagon strecken. Was besonders bei warmen Temperaturen für sehr angenehme Abkühlung sorgt. Man darf sich aber dann nicht wundern wenn die Haare nachher schwarz sind. Puffing Billy spuckt ganz gerne kleine Kohlestückchen.

Die Tour war wirklich schön. Mal abgesehen davon das die Fahrt dorthin doch relativ lang war.

Aber seht selbst….

Cheers,

Daniel