Adelaide – feine Sandstrände und Me(e/h)r

13 12 2009

Nachdem ich gestern genug von Kirchen und der doch etwas dristen Innenstadt hatte, bin ich schön früh aufgestanden und habe mir eines der kostenlosen Hostelfahrräder organisiert. Geplant war eine schöne lange Fahrradtour um die nähere Umgebung von Adelaide zu erkunden. Besonders die Strand und Küstenregionen standen heute auf dem Programm.

Zuerst einmal musste ich feststellen, dass die Supermärkte auch am So sehr komische Öffnungszeiten haben. Von 11 bis 17 Uhr. Da ich natürlich gleich früh los bin, stand ich wiedereinmal vor verschlossenen Türen.

Nun ja egal. Ich wollte mir ja nur etwas Vesper für meine Tour kaufen. Frühstück gab es zum Glück bereits im Hostel.

Ich hab dann fleißig in die Pedalen getreten und bin über einige Highways gefahren. Natürlich hatten auch diese Highways wieder Fahrradwege 🙂 Mein Weg führte mich durch eine Art Industriegebiet. Einige Kilometer später habe ich dann den Hafen von Adelaide erreicht. Hierzu kann man nur sagen, dass sich dort einige sehr schöne Häuser befinden. Wohnen wollen würde ich dort trotzdem nicht, da die Häuser zwar eine schöne Sicht auf das Wasser bieten, aber der Hafen selber ist nicht gerade schön anzuschauen ist. Viel Industriegebiet ist dort angesiedelt und viele Betonbauten. Das Einzige wirkliche Highlight des Hafen ist der Leuchtturm. Da sich der Hafen aber im Landesinneren befindet, gehe ich mal davon aus das der Leuchtturm ohne Funktion ist und war.

Nachdem ich dieses Highlight unter die Lupe genommen hatte, ging es dann weiter. Ich bin an einem Straßenschild vorbeigekommen welches Pelikan im Straßennamen hat. Nach einem kurzen Blick auf die Karte bin ich mit der Hoffnung einen Pelikan zu sehen, in die Straße abgebogen. Auf meiner Karte war ungefähr auf dieser Höhe der Punkt eingezeichnet an welchem man Delphine sehen kann. Also dachte ich mit gibt es dort sicher auch Pelikane. Nach kurzer Fahrt wurde ich dann durch das Eingangstor eines australischen Energieversorgungsunternehmen eingebremst. Also keine Delphine und auch keine Pelikan und auch noch den ganzen Weg zurück. Die Pelikanbilder die ich euch angefängt habe sind viel später auf meiner Tour entstanden.

Ab diesem Zeitpunkt wurde die Tour richtig toll. Ich bin nach relativ kurzer Zeit bereits auf die Küste gestoßen. Meine Strecke führte ab diesem Zeitpunkt nur noch an der Küste entlang. Wirklich sehr schön. Ein Strandabschnitt schöner als der andere wenn man von den Algen oder Seetang oder was auch immer das war was an die Küste gespühlt wurde absieht.

An jedem Zugang zum Strand waren Warnschilder angebracht, die vor den vielen giftigen Schlangen in diesem Gebiet gewarnt haben. Ich bin einige dieser Stege entlang gelaufen bis auf einige Eidechsen ist mir aber nichts tierisches über den Weg gelaufen.

Der Sand an den Stränden ist einfach genial. So stelle ich mir den Sand auf den Malediven vor. Der Sand ist komplett weiß und superfein. Vergleicht man den Sand auf Furteventura mit dem Sand an der Küste von Adelaide so hat man auf Fuerteventura fast schon Kieselsteine.

Als Fazit für den heutigen Tag kann man sagen das Adelaide eigentlich eine relativ langweilige und uninteressante Stadt ist. Sobald man aber an die Küste kommt, kann man verstehen warum doch über 1 Mio. Menschen in dieser Stadt wohnen. Kurz um wer die Seele baumeln lassen möchte ist in Adelaide bestens aufgehoben. Für alles andere kann ich eigentlich nur abraten. Ach ja und Adelaide ist ein guter Startpunkt für einige mehrtägige Touren in dieser Region. Da ich leider nur 3 Tage hier war hatte ich nicht genug Zeit dafür.

Aber nach so viel Text nun endlich zu den Bildern.

Auch hier wieder einige Panoramas:

Harbour
industrial_harbour
Beach3

 

Cheers,

Daniel

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Adelaide – die Stadt der Kirchen

12 12 2009

Heute morgen ging es mal wieder ganz früh los… Ich hatte beim buchen meines Fluges irgendwie vergessen einzuplanen, dass ich ja auch noch zum Flughafen fahren muss. Da mein Flug schon um 7:05 gehen sollte und ich die Anfahrtszeit möglichst gering halten wollte, hatte ich mich entschieden mal wieder eine Nacht im Readify Firmeapartment zu verbringen. So konnte ich mir die Fahrzeit bis in die City sparen. Das hat auch sehr gut funktioniert.

Nachdem ich dann einigen Schlaf im Flugzueg nachgeholt habe und in Adelaide angekommen bin hab ich mich gleich auf die Socken gemacht und die City etwas genauer unter die Lupe genommen. Die Innenstadt von Adelaide hat einen sehr langweiligen Eindruck auf mich gemacht. Es gibt im grunde eine Straße auf der etwas mehr los ist. Der Rest der Stadt erinnert an vielen Stellen an eine Geisterstadt.

Die City selber ist ziemlich düster und bietet nicht wirklich viel sehenswertes. Viele Gebäude die etwas an die Plattenbauten in Berlin erinnern. Einwohnerzahlen von Adelaide und Berlin stimmen einigermaßen überein 🙂

Was auch noch auffällt sind die vielen Kirchen in Adelaide. Wenn man es überspitzt ausdrücken will hat Adelaide mehr Kirchen als Einwohner 🙂 Ne aber Spass bei Seite hier findet man in sehr vielen Straßen Kirchen, in unterschiedlichsten Bauweisen und für unterschiedlichste Glaubensrichtungen.

Wenn man dann aber aus der Innenstadt rauskommt dann wird Adelaide schöner und interessanter. Der Norden von Adelaide hat mir wirklich sehr gut gefallen. Viele schöne Grünanlagen. Der Botanische Garten kann sich auch sehen lassen.

Was ich aber erscheckend fand war die Tatsache das zwischen 5 und 6 Uhr abends in Adelaide mehr oder weniger die Gehsteige hochgeklappt werden. So endete mein Versuch noch schnell was einkaufen zu gehen vor verschlossenen Ladentüren.

Nichts desto trotz hier noch die Bilder von Adelaides Zentrum.

Und noch einige Panoramas:

horses_panorama

city_panorama

 

Cheers,

Daniel