The Rock Tour – 3. Tag – Ayers Rock

31 12 2009

Am 3. Tag wurden wir dann von Beej geweckt. Wir wollten noch vor Sonnenaufgang am Uluru sein. Da der Nationalpark um 5 Uhr öffnet, wollten wir dann auch schon vor den Toren stehen damit wir nichts vom Sonnenaufgang verpassen. Kurz um Beej hat uns um 4:30 auf unseren Swag geschmissen.

Als wir dann am Ayers Rock angekommen sind haben wir erst mal gefrühstückt und konnten dann den herrlichen Sonnenaufgang genießen.

Nun mussten wir aber schnell weiter weil wir vorhatten, den Ayers Rock zu besteigen. Dies ist aber nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit möglich da sonst die Temperaturen zu hoch werden, und der Aufstieg aus Sicherheitsgründen dann gesperrt ist. Wir waren zwar früh genug da aber hatten leider doch kein Glück. Der Aufstieg war wegen zu starken Winden am Gipfel gesperrt.

Also mussten wir mit der alternative Route vorlieb nehmen. Die Alternative Route war der Base-Walk. Wir konnten entweder die komplette Umrundung des Uluru machen oder nur einen Teil. Wenn ich schon mal dort bin dachte ich mir dann richtig. Also ging es komplett um den Ayers Rock herum. War eine schöne Tour und an jeder Seite konnte man andere Fassetten des Uluru erblicken. Zum Glück hatten wir die Tour relativ früh gestartet so, dass wir bei warmen Temperaturen aber nicht in der kompletten Mittagshitze gelaufen sind.

Das war dann eigentlich auch schon der Schluss. Wir haben uns auf die 5-6 stündige Heimfahrt gemacht. Da jeder total müde war und die Strecke eigentlich nicht viel Sehenswertes zu bieten hat waren die meisten damit beschäftigt eine halbwegs angenehme Schlafposition zu finden.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stopp auf einer Kamelfarm gemacht. Dort hätten wir noch mit Kamelen reiten können. Das hat aber keiner gemacht. Alle waren froh für einige Zeit im Schatten bei einem Eis oder kühlen Getränk verweilen zu können, da es an diesem Tag wirklich sehr heiß geworden war.

Als wir dann wieder in Alice Springs angekommen waren und am Hostel abgeliefert wurden, konnte ich einen Blick aufs Thermometer werfen. Es war ca. 17 Uhr und wir hatten sage und schreibe 43°C im Schatten. Wie viel es in der Sonne waren kann ich nicht sagen. Das Thermometer in der Sonne hatte nur eine Skala bis 50°C und das Quecksilber war deutlich darüber…

Ach ja auf einem Zwischenstopp konnten wir auch sehen das teilweise Stellen von der Straße zu schmelzen angefangen haben so hohe Temperaturen hatten wir an diesem Tag.

Nichts desto trotz war es ein super schöner Ausflug wo ich vieles Erlebt habe was ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Außerdem habe ich einige Erfahrungen gemacht die ich mir vor einigen Monaten in Deutschland nicht hätte vorstellen können.

Zum Abschluss der Tour ging es dann noch in „The Rock Bar“. Das ist die Bar die der Tour Firma gehört. Dort haben wir alle noch gemeinsam gegessen und Beej auf der Gitarre zugehört.

Kurz Zeit später war es dann auch schon soweit das neue Jahr hat begonnen. War etwas komisch bei hohen Temperaturen und komplett ohne Feuerwerk (wegen Brandgefahr) Silvester zu feiern. Nichts desto trotz war es ein super Abend. Die Truppe war einfach super und wir hatten jede Menge Spaß. Ich hoffe das man von dem einem oder anderem auch in Zukunft mal was hört.

So aber nun zu der letzten Bilder von dieser superschönen aber auch anstrengenden Tour.

 

Cheers,

Daniel





The Rock Tour – 2. Tag – Olgas – Ayers Rock

30 12 2009

Am nächsten Morgen wurden wir dann von ganz alleine wach, als die Sonne über dem Outback langsam aufging. War wirklich eine sehr angenehme Nacht. Ich hatte die ganze Nacht meinen Schlafsack offen so angenehme Temperaturen hatten wir. Wir haben uns dann langsam ans Frühstücken gemacht. Nach dem Frühstück sind wir dann zum Ayers Rock Resort aufgebrochen. Das sollte unsere Bleibe für die nächste Nacht sein. Dort angekommen hatten wir einige Zeit um die Sanitären Anlagen aufzusuchen.

Nachdem Beej in der Zwischenzeit den Bus wieder vollgetankt hatte, ging es dann weiter in Richtung Olgas. Unser erster Stopp war eine Aussichtsplattform. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick auf die gesamte Felsformation.

Einige Minuten Fahrzeit später standen wir dann direkt vor den Felsen. Wirklich ein beeindruckender Anblick. Wir hatten dann die Wahl zwischen einer kurzen und einer etwas längeren Route. Die längere Route ist aber nur möglich wenn man früh genug mit der Tour beginnt. Ab 11 Uhr wird der Zugang zu der langen Route gesperrt oder man soll die Route zumindest nicht mehr laufen da die Temperaturen zu hoch werden. Auf dem Walk befinden sich zwar immer wieder Tanks wo man sein Trinkwasser nachfüllen kann aber wenn man in der Mittagshitze ´läuft kann ich mir sehr gut vorstellen das es ziemlich extrem werden kann. Wir waren früh genug da und ich habe mich für die lange Route entschieden. Die Route ging Anfangs etwas bergab zwischen den Felsen hindurch. Nach einiger Zeit kam man dann an den Punkt wo sich die Route zu einem Rundkurs gegabelt hat. Die Strecke war wirklich schön und man hatte einige Punkte gehabt wo man einfach eine super Aussicht hatte. Stellenweise waren die Wege recht schmal und man musste wirklich aufpassen wo man hintritt. Einige Stellen waren auch recht steil. Aber alle haben es trotz den doch recht hohen Temperaturen gut Überstanden. Das Wasser in den Wassertanks war aber mal richtig ekelig. Es war als Trinkwasser angepriesen aber hat einfach nur nach Schwimmbad geschmeckt. So chlorhaltig war das Wasser. Aber das hat man in Australien immer mal wieder das das Trinkwasser mal mehr und mal weniger nach Chlor schmeckt. Aber bisher hab ich alles gut überstanden. Und wie heißt es doch so schön was nicht tötet härter ab 🙂

Nachdem wir dann auch diesen Track hinter uns gebracht haben ging es mal wieder für einige Kilometer mit dem Bus weiter. Ziel war der „Lookout“ am Ayers Rock. Dort haben wir die Swags von Trailer geladen. Die Dinger sind nicht nur praktisch um darauf zu schlafen man kann im zusammengerollten zustand auch wunderbar auf ihnen sitzen.

Während wir es uns dort bei ein paar Bierchen gemütlich gemacht haben und unser Essen auf dem Gaskocher langsam vor sich hin köchelte wurde es immer voller. Viele der anderen Touren kamen auch zu diesem „Lookout“.

Nichts desto trotz war die Aussicht wirklich schön. Wir hatten die Sonnen im Rücken und konnten langsam mitverfolgen wie der Ayers Rock seine Farbe während des Sonnenuntergangs wechselte.

Nachdem alle gegessen hatten und die Sonne untergegangen war ging es dann noch zu einem kleinen Geheimtipp von Beej. Eine kleine Sanddüne von der man einen wunderbaren Blick auf den Nationalpark werfen konnte.

Danach ging es dann ins Resort zurück. Dort mussten wir dann feststellen, dass dort mehr Krabbeltierchen unterwegs waren als im Outback. So hat mich zum Beispiel eine Kakerlake aus dem Hinterhalt vom Dach angesprungen. Da die Landung auf meinem Hals mir mal so gar nicht gefallen hat, müssten 4-5 Verwandte an diesem Abend dafür mit ihrem Leben bezahlen. Ich hoffe das Spricht sich rum und die Kakerlaken halten in Zukunft Abstand von mir.

Nichts desto trotz haben wir auch dort auf dem Boden geschlafen. Entweder die Viecher haben uns in Ruhe gelassen oder ich war einfach so müde das ich nichts mitbekommen habe.

Ach ja vor dem schlafen gehen hatten wir noch eine kleine Gitarren Session. Beej hat fleißig auf der Gitarre gespielt und gesungen. Auch einige selberkomponierte Songs waren dabei. Kurz um ein wirklich schöner 2. Tag auf unserer Tour.

Hier jetzt noch die Bilder und Panoramas:

 

Alice_Springs_Olgas_far_away

Alice_Springs_Olgas

Alice_Springs_Olgas_Walk

Alice_Springs_Olgas_Walk_2

Alice_Springs_Ayers_Rock_Water

Alice_Springs_Ayers_Rock_Climb

Cheers,

Daniel